Verknüpfung von Filtern

Am Beispiel von Tags sind die beiden Möglichkeiten, mit denen man Filterkriterien verknüpfen kann, sehr einfach zu erklären. Folgende Optionen stehen zur Auswahl:

1. Logische “Oder-Verknüpfung”

Standardmäßig ist der Filter in diesem Modus aktiv. In folgendem Beispiel sollen alle Datensätze gefunden werden, die mindestens einen der Tags “Wichtig” oder “Entwicklung” besitzen. Dies bedeutet auch, dass Datensätze entweder einen der Tags, oder auch beide besitzen können.

Aufgrund der farblichen Markierung der Tags in den Datensätzen ist ersichtlich, dass die ersten beiden Datensätze jeweils eines der Tags besitzen, das dritte beide Tags. Alle drei sind dennoch Teil der Ergebnismenge. Es muss mindestens ein Filterkriterium erfüllt sein.

2. Logische “Und-Verknüpfung”

Aktiviert wird dieser Modus direkt durch die Checkbox im Filter. Jedes Filterkriterium besitzt seine eigene Checkbox.

Im Gegensatz zur “Oder-Verknüpfung” müssen bei der “Und-Verknüpfung” zwingend beide Kriterien erfüllt sein. Dementsprechend sind in dem vorliegenden Beispiel als Ergebnismenge nur diejenigen Datensätze aufgeführt, die sowohl das Tag “Wichtig”, also auch das Tag “Entwicklung” besitzen.

Filter-Tab in der Ribbon

In der Ribbon ist ebenso die Filterverwaltung zu finden. Hier kann man z.B. die aktuell konfigurierten Filterkriterien erweitern, Filter speichern oder auch einfach sämtliche derzeit angewandten Filter leeren.

Filter speichern, bearbeiten und löschen

Es bietet sich in vielen Fällen an, einmal definierte Filter zu speichern. Auf diese Art und Weise kann effizient auf bereits getätigte Filterergebnisse zurückgegriffen werden. Durch den Button “Filter speichern” wird man direkt aufgefordert, für diesen Filter einen aussagekräftigen Namen zu vergeben. Gespeichert wird der Filter gemäß der aktuell im Filter konfigurierten Kriterien. Dieser Filter ist nun im Auswahlmenü aufgelistet und kann fortan ausgewählt werden. Beachten Sie, dass eine getroffene Filterauswahl zwar sofort in den Filter übernommen, jedoch nicht automatisch durchgeführt wird. Es muss hierzu der Filter angewendet werden. Sowohl der Button in der Ribbon, also auch das Pendant im Filter, führen hier zum gleichen Ergebnis.

Das Löschen, sowie das Überschreiben vorhandener Filter, ist im Vorgehen identisch. Gelöscht wird stets der Filter, den man im Auswahlfeld markiert hat. Falls ein bereits existierender Filter überschrieben werden soll, bleibt der Name des Filters erhalten und wird mit den aktuell im Filter konfigurierten Filterkriterien überschrieben.

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Erweiterter Filter

In der Kategorie „Erweiterter Filter“ kann man den Filter beliebig anpassen, wie z.B. durch das Hinzufügen oder Entfernen von Filtergruppen. Durch einen Klick auf “Filter bearbeiten” wird der Bearbeitungsmodus aktiviert, durch “Bearbeitung abschließen” deaktiviert.

Über das Auswahlfeld können nun neue Filtergruppen hinzugefügt werden. Hierzu wird vorerst die gewünschte Filterart ausgewählt (im Beispiel ist das die Filtergruppe Siegel). Abgeschlossen wird der Vorgang durch “Filtergruppe hinzufügen”. Neu hinzugefügte Filtergruppen werden immer ganz unten im Filter eingereiht.

Im Bearbeiten Modus ändert sich, neben den möglichen Aktionen in der Ribbon, auch die Ansicht im Filter. Durch die Pfeiltasten wird bei Bedarf die Reihenfolge der Filtergruppen angepasst. Mit den Icons “Plus” und “Minus” können weitere Instanzen von bereits existierenden Filtergruppen erstellt, bzw. bestehende entfernt werden. Im nachfolgenden Beispiel wurde ein Inhaltsfilter hinzugefügt und alle weiteren Filtergruppen entfernt.

Im vorliegenden Beispiel wird ausschließlich der Inhaltsfilter genutzt – und das in zwei Instanzen! Durch die aktivierte “Und-Verknüpfung” werden nun alle Datensätze angezeigt, bei denen sowohl das Wort “Passwort”, als auch der Ausdruck “Wichtig” enthalten sind.

Filternegierungen

Im Bearbeiten-Modus ist darüber hinaus die Möglichkeit gegeben, Kriterien zu negieren.

Man kann somit sehr exakt Filterergebnisse noch weiter verfeinern. Dies wird mit einer großen Zahl von in der Datenbank enthaltenen Datensätzen immer wichtiger, wenn trotz ausreichend gesetzter Filter die ausgegebene Menge an Daten nicht überschaubar ist.

Negierungen werden direkt in der Checkbox eines Elementes innerhalb einer Filtergruppe definiert. Ohne Negierungen hat man lediglich die Möglichkeit z.B. nach einem Tag zu suchen. Durch den Einsatz von Negierungen sind jetzt auch Abfragen wie folgend möglich:

“Liefere alle Datensätze, die das Tag “Entwicklung” haben, jedoch nicht mit “Wichtig” getaggt sind!”

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