Was versteht man unter Add-ons?

Über Browser-Add-ons können Passwörter auch im Browser verwendet werden. Der Benutzer kann im Add-on nach Passwörtern suchen, sie in die Zwischenablage übernehmen oder automatisch in die Eingabemaske der Webseite eintragen lassen. Für die automatische Eintragung sind unter Umständen Anwendungen nötig.

Um die Daten über das Add-on bereitstellen zu können, wird eine Verbindung zur Datenbank benötigt. Die Verbindung kann entweder über den SSO Agent oder direkt im Server-Modus erfolgen.

Aktuell sind Add-ons für folgende Browser verfügbar: Microsoft Internet Explorer, Microsoft Edge, Google Chrome und Mozilla Firefox.

Installation

Die Installation der Add-ons wird im Kapitel Installation Browser-Add-ons beschrieben.

Verbindung mit dem SSO-Agent oder Server-Modus

Ist der Punkt Installation des Add-ons abgeschlossen, öffnet man den gewünschten Browser. Es erscheint ein Fenster, in dem die Sicherheit der Verbindung bestätigt werden muss. Über einen einfachen Klick erfolgt das Pairing. Das Add-on ist ab diesem Zeitpunkt berechtigt, Daten vom SSO Agent abzufragen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann im gewünschten Browser ein neues Icon sichtbar:

Wird das Icon in dieser Form dargestellt, bedeutet dies, dass das Add-on zwar installiert ist, jedoch aktuell noch keine Verbindung besteht. Diese Verbindung, ob zum SSO-Agent oder im Server-Modus, kann mit einem Klick auf das Add-on umgesetzt werden.

Im nachfolgenden Bild wird die genaue Vorgehensweise beim Verbinden genauer erläutert:

Nach erfolgreicher Verbindung wird am Icon die Anzahl der Datensätze angezeigt, die für die aktuelle Internetseite verfügbar sind.

Eine tiefgestellte “0” bedeutet, dass eine Verbindung zur Datenbank besteht.

Datenbankprofile

Der Server-Modus muss wissen, mit welchem Datenbankprofil er verbunden ist. Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Datenbankprofil einzurichten:

  • Zum einen kann das Datenbankprofil manuell erstellt werden.Hierfür werden folgende Angaben benötigt: IP-Adresse, WebClient URL und Datenbankname. Zu beachten gilt, dass bei der IP-Adresse /api am Ende der IP mitanhängt wird.

  • Zum anderen besteht die Möglichkeit, das Ausfüllen des Datenbankprofils automatisch durchführen zu lassen. Dafür reicht es, sich mit dem WebClient an einer Datenbank anzumelden. Durch Klick auf das Add-on im WebClient kann dessen Profil übernommen werden. Dadurch werden alle nötigen Informationen wie Profilname, IP-Adresse, WebClient und Datenbankname übergeben.

Vorteile des Server-Modus

Der Server-Modus bietet folgende Vorteile:

  • im Terminalserverbetrieb wird kein Terminalserverdienst benötigt.
  • Der SSO-Agent wird nicht mehr benötigt.

Einstellungen

Alle Einstellungen, die die Add-ons betreffen, werden zentral am Client gesetzt. Über das System Benutzereinstellungen können diese global, pro Organisationseinheit oder pro Benutzer gesetzt werden. In der Kategorie SSO sind folgende Optionen zu finden, die sich direkt auf die Add-ons auswirken:

  • Browser-Add-ons: Loginmasken automatisch absenden sorgt dafür, dass nach dem Eintragen der Zugangsdaten direkt eine Anmeldung erfolgt. Es ist also kein manueller Klick nötig
  • Über Browser-Add-ons: Loginmasken automatisch befüllen wird erreicht, dass die Zugangsdaten ohne Rückfrage eingetragen werden, wenn eine Website erkannt wird.

Ebenso wirkt sich die Option Standardbrowser auf die Add-ons aus. Hier wird festgelegt, in welchem Browser die Websites aus dem Client heraus geöffnet werden.

Die oben genannten Einstellungen können auch pro Datensatz gesetzt werden. Weiterführende Infos sind hier zu finden: “

Arbeiten mit den Add-ons

Die im vorherigen Kapitel erwähnte, tiefgestellte Zahl ist einerseits nur bei einer aktiven Anmeldung verfügbar, andererseits sagt diese bereits viel über die Anzahl der möglichen Eintragungen aus. Wenn hier z.B. eine “2” angezeigt wird, kann man über das Icon direkt den Account auswählen, mit dem man sich anmelden möchte.

Voraussetzung war bisher immer, dass man manuell über den Browser genau zu der Website navigiert, welche man auch nutzen möchte. Diese Navigation kann auch durch Password Safe übernommen werden (siehe nachfolgendes Kapitel).

Suche und Navigation

Aktuell wurde immer davon ausgegangen, dass der Benutzer manuell zu der Seite navigiert, für die er eine automatische Eintragung nutzen möchte. Diese Art zu arbeiten ist möglich, jedoch nicht ausreichend komfortabel. Das Add-on ist analog zur Vorgehensweise bei Lesezeichen nutzbar. Über das Suchfeld kann direkt auf Basis der Datensätze in der Datenbank gesucht werden. Voraussetzung ist nach wie vor, dass der Datensatz eine URL besitzt.

Im Bild ist ebenso ersichtlich, dass neben dem Namen des Datensatzes (Wikipedia) ebenso die URL durchsucht wird. Die den Suchkriterien entsprechenden Treffer werden angezeigt und können direkt über die Pfeiltasten oder die Maus selektiert werden. Die gewählte Internetseite wird in einem separaten Tab geöffnet.

Dargestellte Passwörter

Welche Passwörter zu einer erkannten Website dargestellt werden, hängt davon ab, wie der Datensatz bzw. die Datensätze konfiguriert sind. Hierfür kann pro Passwort definiert werden, wie granular die URL überprüft wird. Weitere Infos dazu sind im Kapitel Passworteinstellungen zu finden.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Für folgende Websites wird jeweils ein eigenes Passwort erstellt:

  • www.passwordsafe.de
  • help.passwordsafe.de
  • license.passwordsafe.de

Die Exakte Domainprüfung wird bei allen drei Passwörtern deaktiviert:
Auf www.passwordsafe.de werden im Add-on auch die Passwörter der Subdomains angezeigt, also www.passwordsafe.de, help.passwordsafe.de und license.passwordsafe.de

Die Exakte Domainprüfung wird bei allen drei Passwörtern aktiviert:
Auf www.passwordsafe.de werden im Add-on keine Passwörter von Subdomains angezeigt. Dargestellt wird also nur www.passwordsafe.de

Die Exakte Domainprüfung wird bei allen Passwörtern außer bei license.passwordsafe.de aktiviert
Auf www.passwordsafe.de werden im Add-on www.passwordsafe.de sowie license.passwordsafe.de angezeigt.

Mehrere Passwörter für eine Webseite

Falls der Benutzer eine Seite ansteuert und mehrere Passwörter mit Autofill für diese Webseite in Frage kommen, wird nicht mehr, wie in den alten Versionen, eingetragen. Stattdessen erscheint dann im Pop-up folgende Meldung:

Ist jedoch nur für ein Passwort Autofill aktiviert, aber mehrere Passwörter würden in Frage kommen, wird das Passwort eingetragen, das mit Autofill versehen ist.
Klickt der Benutzer im Pop-up auf einen Datensatz, wird dieser (wie bisher auch) normal eingetragen.

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