Was versteht man unter dem Erstellen neuer Passwörter/Datensätze?

Das Speichern eines Datensatzes/Passwortes hat zum Ziel, Informationen in der MSSQL-Datenbank abzulegen. Gestartet wird dieser Vorgang im Client Modul Passwörter. Entweder nutzen Sie das Icon in der Ribbon, das Tastenkürzel “STRG + N” oder das Kontextmenü der rechten Maustaste in der Listenansicht. Der nächste Schritt ist die Auswahl eines geeigneten Formulars, welches sich in einem neuen Fenster öffnet.

Voraussetzungen

Sie benötigen folgende 2 Benutzerrechte:

  • Kann neue Passwörter anlegen
  • Passwortmodul anzeigen

Formularauswahl

Bei der Erstellung eines neuen Datensatzes können Sie unter all denjenigen Formularen auswählen, auf welche der angemeldete Benutzer berechtigt ist. Um die Auswahl so einfach wie möglich zu gestalten, ist auf der rechten Seite eine Vorschau zu sehen.

Im vorliegenden Beispiel sieht man, dass das links markierte Formular “Passwort” die drei Formularfelder “Name”, “Benutzername” sowie “Passwort” enthält. Formulare stellen somit die Schablonen dar, gemäß derer Informationen abgespeichert werden sollen. (Die Verwaltung inkl. Berechtigung und Bearbeitung der vorhandenen Formulare ist in einem separaten Kapitel erläutert).

Eintragen der Daten

Das Fenster für die Erstellung eines neuen Datensatzes öffnet sich stets in einem separaten Tab. Wie nachfolgend zu sehen ist, können Sie nun gemäß des zuvor ausgewählten Formulars die dementsprechenden Formularfelder befüllen. Besonders zu erwähnen sind hier Passwortfelder, welche Sie im Zuge von Passwortrichtlinien unterschiedlich handhaben. Speichern Sie nach dem Befüllen aller Felder über die Ribbon.

Gültigkeit und Tags

Unabhängig vom ausgewählten Formular definieren Sie für jeden Datensatz stets eine Gültigkeit und Tags. Beide Werte sind optional.

  • Die Gültigkeit legt ein Enddatum fest, bis zu welchem der Datensatz gültig sein soll. Diese Informationen können zum Beispiel im Logbuch, bzw. in Berichten ausgewertet werden. Eine Auflistung aller abgelaufenen Passwörter an einen Benutzer, oder an weisungsbefugte Instanzen, ist somit gegeben. Dennoch können Sie die Nutzbarkeit abgelaufener Passwörter aus Sicherheitsgründen nicht eingeschränken.
  • Tags sind frei definierbare Merkmale von Datensätzen, welche als Suchkriterium genutzt werden können. Auf diese Art und Weise können thematisch zusammenhängende Informationen auch gruppiert werden. Mehr…

Festlegen von Berechtigungen bei neuen Datensätzen

Es gibt grundsätzlich mehrere Ansätze, welche man beim Berechtigen neu erstellter Datensätze verfolgen kann. Alle sind bereits im Kapitel Berechtigungskonzept beschrieben. Wichtig hierbei ist, dass das manuelle Berechtigen erst nach dem Speichern eines Datensatzes möglich ist. Die automatisch festzulegenden Berechtigungen definieren Sie vor dem Speichern. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Auswahl der Organisationsstruktur sowie die Berechtigungen eines Datensatzes.

  • Manuelles Berechtigen: Wählen Sie beim manuellen Berechtigen die Organisationsstruktur aus, in die der Datensatz abgelegt werden soll. Nach dem Speichern können Sie über den Reiter Berechtigungen in der Ribbon manuell die Berechtigungen anpassen. Falls Sie einen persönlichen Datensatz erstellen, auf den kein weiterer Benutzer berechtigt sein soll, wählen Sie die eigene Organisationsstruktur aus.
  • Automatisches Berechtigen: Das automatische Berechtigen von Datensätzen geschieht vor dem Speichern. Egal ob Sie vordefinierte Rechte oder Rechtevererbung nutzen: Die Konfiguration erfolgt stets im Bereich Organisationsstruktur, bzw. Berechtigungen. Das Speichern des Datensatzes schließt somit die Erstellung des Passwortes inkl. der Vergabe von Berechtigungen ab.

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